Erkennungsprofile und Voreinstellungen: ein Klick pro Mandatstyp
Ein Erkennungsprofil bündelt PII-Typen, Empfindlichkeit, Sprache, Erkennungstiefe und Ihre aktiven Regeln in einer gespeicherten Konfiguration. Kostenlose Voreinstellungen für Recht, Medizin, Personal und Finanzen zum Start; eigene Profile machen wiederkehrende Dokumenttypen zum Ein-Klick-Setup.
Aktualisiert am
Verschiedene Dokumente brauchen verschiedene Erkennungs-Setups. Ein Arztbrief verlangt strenge Behandlung von Gesundheitskennzeichen und Geburtsdaten; ein Vertrag braucht Parteien, Bankverbindungen und Aktenzeichen; eine Personalakte Gehalts-, Steuer- und Sozialversicherungskennzeichen. Statt für jedes Dokument neu an Schaltern zu drehen, wenden Sie in Stript eine komplette Konfiguration mit einem Klick an: Voreinstellungen (eingebaut, kostenlos) und Erkennungsprofile (Ihre eigenen, gespeichert).
Voreinstellungen: abgestimmte Startpunkte, kostenlos
Stript bringt vier Voreinstellungen mit: Recht, Medizin, Personal und Finanzen. Jede setzt einen auf die Dokumentart abgestimmten Typen-Satz, Standard-Empfindlichkeit, beide Erkennungssprachen und gründliche Erkennungstiefe. Eine Voreinstellung ist eine vollständige Konfiguration; beim Anwenden werden deshalb auch eigene Regeln deaktiviert. Das macht das Ergebnis vorhersehbar: Sie wissen immer genau, in welchem Zustand die Erkennung nach dem Anwenden ist.
Voreinstellungen sind in der kostenlosen Version enthalten. Wenn Ihre Arbeit „deutsche Verträge, jeden Tag” ist, ist einmal Recht anwenden fast das ganze Setup.
Profile: Ihr Setup, so wie es gerade ist
Ein Erkennungsprofil ist dieselbe Idee, aber aus Ihrem aktuellen Setup gebaut. Stellen Sie die Erkennung so ein, wie Sie sie brauchen, und wählen Sie „Neu speichern”: Das Profil übernimmt alles darunter, genau so, wie es jetzt ist:
| Was ein Profil speichert | Beispiel (Profil „Mandatsarbeit”) |
|---|---|
| Aktive PII-Typen | Personen, Adressen, Kontaktdaten, IBANs, Aktenzeichen |
| Empfindlichkeit | Etwas strenger als Standard |
| Erkennungssprache | Deutsch |
| Erkennungstiefe | Gründlich |
| Aktive Erkennungsregeln | Die Nie-markieren-Regel der Kanzlei + die AZ-\d{4}-Aktenzeichenregel |
Das Anwenden eines Profils stellt genau diesen Zustand wieder her: Die gelisteten Regeln werden aktiviert, alle anderen deaktiviert, nichts bleibt halb angewendet. Sprache und Regeln gelten ab dem nächsten Erkennungslauf, und wurde das aktuelle Dokument mit anderen Einstellungen analysiert, zeigt Stript einen Hinweis mit Ein-Klick-Neuanalyse. Sie rätseln also nie, welche Konfiguration das Ergebnis vor Ihnen erzeugt hat.
Profile wenden Sie in den Einstellungen an oder direkt in der Werkzeugleiste der Prüfansicht, die auch anzeigt, welches Profil aktiv ist, und es als geändert markiert, sobald Sie davon abweichen. Ist die Abweichung gewollt, aktualisieren Sie das Profil mit den aktuellen Einstellungen oder speichern sie als neues Profil.
Warum das besser ist als „eine Einstellung für alles”
- Konsistenz im Team und über Tage hinweg: Derselbe Mandatstyp läuft immer mit derselben Konfiguration; das macht auch Prüfergebnisse vergleichbar.
- Regeln nur dort, wo sie hingehören: Ein Regelsatz, der für Mandantenkorrespondenz richtig ist (Kanzlei nie markieren, Aktenzeichen-Format immer), kann für Personalunterlagen falsch sein. Profile grenzen Regeln je Mandatstyp ein, ohne etwas zu löschen.
- Tempo, wo Tempo zählt: Ein Profil kann die schnelle Erkennungstiefe für die Vorsortierung speichern und die gründliche für ausgehende Dokumente; siehe Erkennung beschleunigen.
Verfügbarkeit
Die vier Voreinstellungen sind kostenlos. Eigene Erkennungsprofile anlegen, anwenden und verwalten ist eine Stript-Pro-Funktion, ebenso die eigenen Regeln, die ein Profil enthalten kann. Ihre Profile werden verschlüsselt auf Ihrem Gerät gespeichert; ihre Namen verlassen es nie.